Bevor Sie am Sonntag an die Wahlurne treten…

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vote-33737_1280Das wollen Ihre Direktkandidaten für Müggelheim.

11 Tage vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben wir die Direktkandidaten von Müggelheim befragt, welche Ziele sie sich speziell für ihren Wahlkreis gestellt haben. Im Wahlkreis 5 treten gegeneinander an: Martin Hinz für die CDU, Tom Schreiber für die SPD, Andrej Springer für die Piraten, Stefanie Fuchs für die Linke und Dr. Claudia Schlaak für Bündnis90/ Die Grünen.

Dieselben Statements wollten wir auch von den Direktkandidaten auf koepenick.online, gruenau.online, adlershof.online und friedrichshagen.online wissen. Von der AFD und der FDP kam leider bis heute überhaupt keine Reaktion.

 

Am schnellsten war der Kandidat der SPD für den Wahlkreis 5, Tom Schreiber. Er ließ uns über sein Büro mitteilen:

„Seit 2006 darf ich die Bürgerinnen und Bürger aus der Altstadt Köpenick, dem Kietzer Feld, aus dem Allende-Viertel, aus Wendenschloß und Müggelheim im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Ich bin Ansprechpartner für alle Fragen sowie Probleme und versichere: Mit mir gibt es klare Kante, besonders bei meinem Schwerpunktthema der Inneren Sicherheit. Das Verteidigen unseres Rechtsstaates und der Schutz der Menschen dieser Stadt enden nicht an den Grenzen des S-Bahn-Rings.

Viel ist erreicht worden in den letzten Jahren. Die Fahlenbergbrücke wird bis 2018 für 2,8 Mio. Euro saniert, die Taktzeiten der BVG wurden gesichert und die Ehrenamtskarte auch auf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr erweitert. Doch es bleibt noch viel mehr zu tun. Gemeinsam mit dem Bezirk möchte ich mich in Müggelheim unter anderem für den Ausbau der sozialen Infrastruktur, speziell in der Pflege, für die Aufstockung der Kontaktbereichsbeamten der Berliner Polizei, für einen neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr und für die Errichtung einer Steganlage an der Großen Krampe einsetzen.

Für all dies werbe ich um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung – auch gegen spalterischen Populismus von Protestparteien, die keine Ideen für den konkreten Fortschritt vor Ort präsentieren.

Für den 18. September bitte ich um Ihre Stimmen – für Müggelheim und Köpenick. Für Berlin. Für Sie.“

 

Der Kandidat der Piraten Andrej Springer schrieb uns:

„Für uns PIRATEN ist Nachvollziehbarkeit von politischen Entscheidungen und  Beteiligung von Einwohnerinnen und Einwohnern eine zentrale Position –  nicht nur dann, wenn eine formale Anhörung gesetzlich notwendig ist.

Bereits mehrfach haben die Müggelheimerinnen und Müggelheimer ihren Wunsch auf Verlängerung der Fähre F21 zum Dorfanger kundgetan, doch bis heute blieb die Realisierung aus. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen, ebenso wie für weitere Anlegestellen für den Wassertourismus.

In Hinblick auf Luft- und Wasserschadstoffe durch Flugzeuge im Gebiet der Müggelseeregion wollen wir den Menschen im ersten Schritt, die uneingeschränkte Verfügbarkeit zu den dazugehörigen Messdaten geben damit u. U. die Flugrouten neu überdacht werden können.

In Hinblick auf den BER fordern wir ein Moratorium, damit ergebnisoffen geprüft werden kann, ob und unter welchen Bedingungen und Kosten die Fertigstellung überhaupt noch realisiert werden kann – und ob ein kompletter Neuanfang nicht ggf. wirtschaftlicher ist. Im letzten Jahrzehnt entwickelte sich der BER zum Fass ohne Boden – und das gilt es zu schließen.

Sofern der BER realisiert wird, setzen sich die PIRATEN für ein Nachtflugverbot ein. Zudem wollen wir die Gebühren für Start und Landung so ändern, dass verstärkt moderne, lärmärmere Triebwerke verwendet werden.“

 

Den 34 jährige Betriebswirt Martin Hinz von der CDU konnte ich bei einem persönlichen Gespräch über Müggelheim kennen lernen. Ihm liegt vor allem die Sicherheit der Müggelheimer am Herzen:

„Wichtige Ziele sind für mich der Schutz der Bürger vor weiteren Belastungen durch den künftigen Flughafen BER, der Schutz gegen die zunehmende Einbruchskriminalität sowie eine gute Anbindung an den Verkehr – und der private Verkehr genauso wie der Öffentliche Personennahverkehr.

Außerdem will ich mich den bei einer rot-rot-grünen Koalition drohenden Verschärfungen von Bauauflagen einsetzen. Die Auflagen wie der Zwang zu Fassadensanierungen, die die im Frühjahr abgewählte grün-rote Landesregierung Baden-Württembergs erlassen hatte, hatten für die dortigen Eigentümer und auch Mieter alter Gebäude zu erheblichen Mehrbelastungen geführt.“

 

Die Grünen und die Linke haben zwar für andere Wahlkreise geantwortet, leider gab es kein Statement von deren Müggelheimer Direktkandidaten.

Aber für wen immer Sie sich entscheiden, gehen Sie auf jeden Fall wählen.

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